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Statue vor Bauernhof (PDF-Dokument, 2.6 MB)
 

Völkische Siedler/innen im ländlichen Raum: Basiswissen und Handlungsstrategien

Seit einigen Jahren ziehen immer mehr völkische Siedler_innen in den ländlichen Raum. Fernab der großen Städte bilden sie hier Gemeinschaften, die ihrem rassistischen Weltbild entsprechen. Einmal angekommen, etablieren sich die völkischen Rechten in den dünn besiedelten Gebieten als achtsame Ökolandwirt_innen, geschickte Kunsthandwerker_innen und hilfsbereite Neuzugänge der Dorfgemeinschaft – um dann politische Überzeugungsarbeit zu leisten.

Gerade das Thema Naturschutz, welches Menschen quer durch die Gesellschaft beschäftigt, erweist sich hier als Brückenbauer. Doch in der extrem rechten Vorstellung dient Naturschutz lediglich dazu, die deutsche "Volksgemeinschaft" und ihren "Lebensraum" zu erhalten. Alles, was diesen Zielen entgegenläuft, wird bekämpft. Zudem ist die Szene von starren Geschlechterrollen bestimmt, die Frauen auf die Rolle als Mutter reduziert. Die Vielfalt von Lebensentwürfen, die Gleichberechtigung aller Menschen und Weltoffenheit haben in dieser Weltanschauung keinen Platz.

Die Broschüre "Völkische Siedler/innen im ländlichen Raum. Basiswissen und Handlungsstrategien" erklärt, warum sich manche scheinbar harmlose Öko-Nachbar_innen auf dem Land beim genaueren Hinsehen als extrem rechte Kader herausstellen und wie man mit einer starken demokratischen Alltagskultur gegen sie angehen kann.

Die Publikation ist hier (PDF-Dokument, 2.6 MB) online einsehbar und kann unter info@amadeu-antonio-stiftung.de bestellt werden.

 
 

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