Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung

Das Profil des IRS
Das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. (IRS) mit Sitz in Erkner (Brandenburg) ist ein außeruniversitäres sozialwissenschaftliches Raumforschungsinstitut und gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL). Dort ist das IRS Mitglied der Sektion B "Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften".
Die Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft werden aus Mitteln des Bundes und der Länder gemeinsam finanziert. Sie betreiben Forschung, stellen wissenschaftliche Infrastruktur bereit oder erbringen forschungsbasierte Dienstleistungen – Vermittlung, Beratung, Transfer – für Öffentlichkeit, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Aufgabe des Instituts ist die anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Stadt- und Regionalentwicklung in den Bereichen:
- Dynamiken von Wirtschaftsräumen (Abteilung 1),
- Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter (Abteilung 2),
- Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum (Abteilung 3),
- Regenerierung von Städten (Abteilung 4).
- Historische Forschungsstelle/Wissenschaftliche Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR (Abteilung 5).

Das IRS erforscht die Transformation und Steuerung von Städten und Regionen aus sozialwissenschaftlichen Mikro- und Makro-Perspektiven in interdisziplinären Teams und langfristig angelegten Forschungsschwerpunkten. Die dynamischen Wechselbeziehungen zwischen gesellschaftlicher und räumlicher Entwicklung sind Gegenstand der Institutsforschung. Ein besonderes Interesse gilt dabei den Prozessen der sozialen Konstruktion von Räumen. Untersucht werden neue Formen gesellschaftlicher Disparität in ihrem jeweiligen sozialen und räumlichen Ausdruck wie auch die Wirkungen der Globalisierung und des europäischen Einigungsprozesses auf Städte und Regionen. Das Institut verfügt über eine umfangreiche Sammlung an Dokumenten zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR.

Das IRS ist ein international anerkannter Forschungspartner und besetzt zentrale Kompetenzfelder der sozialwissenschaftlichen Raumforschung in Europa.
Es arbeitet mit deutschen und europäischen, universitären wie außeruniversitären Partnerinstitutionen projektbezogen und in Forschungsnetzwerken zusammen. Die Forschungsergebnisse des Instituts sind seit Jahren bei regionalen, nationalen und internationalen Fachveranstaltungen gefragt.

Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „Region in Aktion - Kommunikation im ländlichen Raum“

Unter der Leitung von PD Dr. Gabriela Christmann und der Mitarbeit von Dr. Anna Richter und Dipl.-Soz. Anika Noack übernimmt die Forschungsabteilung 3 des IRS, Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum, die wissenschaftliche Begleitung für das Modellprojekt „Region in Aktion - Kommunikation im ländlichen Raum“.

Die Abteilung besitzt umfangreiche Kompetenzen und Referenzen in den Bereichen zivilgesellschaftliches Engagement, Bürgerbeteiligung, Konfliktlösung und kommunikative Aushandlungsprozesse. Diese beruhen sowohl auf der interdisziplinären fachlichen Ausrichtung als auch auf den Erfahrungen aus zahlreichen Forschungsarbeiten zu Raumpionieren, Social Entrepreneurs und zivilgesellschaftlichem Engagement, zu Stadtkulturen, ländlichen Regionen, raumbezogenen Identitäten und Raumbindungen.

Das IRS unterstützt die Amadeu Antonio Stiftung und ihre Kooperationspartner bei der Durchführung des Projektes, insbesondere bei der Entwicklung methodischer Instrumente, der Analyse erhobener Daten sowie der Entwicklung von Handlungsempfehlungen. Darüber hinaus übernimmt das IRS die abschließende Evaluierung der durchgeführten Maßnahmen.

Gabriela Christmann, Anna Richter, Anika Noack

Kontakt
Tel.: + 49 (0) 33 62 / 7 93 - 0
Fax: + 49 (0) 33 62 / 7 93 - 111
regional@irs-net.de
www.irs-net.de

 
 
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