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The Working Party

The Working Party arbeitet in ko-kreativen Projekten und Inszenierungen mit Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Disziplinen. Ausgehend von spezifischen Orten und gesellschaftlichen Situationen werden Werke dabei oft partizipatorisch erarbeitet, insbesondere auch als Teil von weiteren Prozessen kultureller Gemeinwesenentwicklung.
Dabei versteht The Working Party das Theater als eine Möglichkeit Öffentlichen Raum zu schaffen oder zu fördern. Seit der Gründung in Glasgow (Schottland) im Jahre 2000 ist dies in einer Reihe von Projekten immer wieder umgesetzt worden. Im Projekt „Ein Platz an der Sonne“ in Vorpommern mit brasilianischen Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel verbanden sich Begegnung und kultureller 'Barter' mit interkulturellen Theater-, Tanz- und Musik-Performances. Dies entwickelte sich dann weiter zu dem Projekt 'Landpartie' in Bröllin & Fahrenwalde im Jahre 2010. Das große Projekt „Clowns öffnen Räume“ rund um die Bernauer Straße in Berlin brachte im Jahre 2009 mehr als 100 Personen aus zwei Grundschulen, einem Altersheim, einer Kirchengemeinde und der Gedenkstätte Berliner Mauer in einem künstlerischen Prozess zusammen. Andere Projekte in Schottland, Brasilien, Italien oder Georgien haben über die Jahre immer wieder die Elemente gesellschaftlicher Aggregation und künstlerischen Ausdrucks auf einander bezogen. Beispielhaft ist dabei insbesondere das 3-jährige Projekt „InterUrban“ zwischen den beiden Partnerstädten Glasgow und Turin, währenddessen jedes Jahr eine partizipatorische Ko-Produktion in Glasgow und eine in Turin entwickelt wurde. Als krönenden Abschluss inszenierte The Working Party eine partizipatorische Tanz-Theater Version des epischen Gedichts „Memories of Earth“ des schottischen Nationaldichters Edwin Morgan im kulturellen Programm der Olympischen Winterspiele Turin im Jahre 2006.
The Working Party hat das internationale Workshop-Festival LIFT Off gegründet, ist Teil des internationalen Theater-Netzwerks Linea Trasversale, arbeitet kontinuierlich mit dem schwedischen Programm „Imagine...!“ zur Kulturentwicklung im ländlichen Raum und mit Partnern in Sizilien & Kalabrien in Programmen der politisch-kulturellen Bildung zur Förderung demokratischer Alltagskultur.
Die Bandbreite der Aktivitäten ist für uns Ausdruck einer ständigen Befragung der Rolle der Künstlerin und des Künstlers in der Gesellschaft gemäß der Frage “Was hat Kunst eigentlich mit Kultur zu tun?”. Überzeugt von der Notwendigkeit und Präsenz von Kreativität in jedem Leben sehen wir künstlerische Arbeit immer als Zusammenarbeit mit verschiedensten Leuten in vielen gesellschaftlichen Räumen.

Benno Plassmann

 
 
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