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Region um Fahrenwalde

Die Gemeinde Fahrenwalde mit den Ortsteilen Bröllin, Friedrichshof und Karlsruh gehört zum Amt Uecker-Randow-Tal und befindet sich in der deutsch-polnischen Grenzregion in Mecklenburg-Vorpommern. Auf einer Fläche von 26,10 km2 leben hier etwa 364 EinwohnerInnen [2009] in der Nähe eine der ältesten Städte der Region, der ehemaligen Kreisstadt Pasewalk.
Die nächsten großen Städte sind Stettin in Polen und Prenzlau im Bundesland Brandenburg. Der Name des Amtes Uecker-Randow-Tal ist von den beiden großen Flüssen, der Uecker und der Randow abgeleitet. Im Norden grenzt das Uecker-Randow-Gebiet an das Stettiner Haff, östlich an die Republik Polen. Wald, Wasser und Weite machen das charakteristische Erscheinungsbild der Region aus.
Die Gemeinde Fahrenwalde liegt auf einer Hochfläche (Höhen bis 99 m ü. NN) an der Landesgrenze zu Brandenburg. Zwischen dem Kernort Fahrenwalde und dem Ortsteil Bröllin sowie nordöstlich des Ortsteiles Friedrichshof befinden sich mehrere kleine Sölle.
Eine erste urkundliche Erwähnung erfuhr Fahrenwalde im Jahre 1375, als es im Landbuch Kaiser Karls IV. hieß, dass "Vorenwolde" den Herzögen von Stettin verpfändet war und dass von den 60 Hufen der Feldmark drei Hufe der Kirche gehören. Zu jener Zeit wurde offenbar auch die Dorfkirche erbaut. Dieser burgartige Feldsteinbau zeugt noch heute von der Wehrhaftigkeit der alten Dorfkirchen.
Alte Bauernhäuser mit ihren Nebengebäuden bestimmen das Bild des Angerdorfes Fahrenwalde. Im Jahr 2000 wurde einer dieser architektonisch schönen Feldsteinbauten zu einem Kommunikationszentrum umgebaut, in dem heute Veranstaltungen und Feste stattfinden. Im Jahr 2010 fand hier eine Landpartie unter der Fragestellung „Öffentlicher Raum durch Kunst – was braucht das Land?“ statt. Die Intention war es, einen Austauschprozess zwischen Künstlerinnen und Künstlern sowie Menschen aus der Region durchzuführen, der in ein gemeinsam veranstaltetes Dorffest mündete. Diese Festlichkeiten mit künstlerischen Aktionen, einer Fotoausstellung ortsansässiger Jugendlicher, viel Musik und einem Markt wurden vom schloss bröllin e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fahrenwalde aus der Motivation heraus veranstaltet, mit kreativen gestalterischen Mitteln Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung zu nehmen.
Eine Weiterführung dessen war in 2012 die Landpartie held/in_dorf, als Teil des Projekts Region in Aktion – Kommunikation im ländlichen Raum, das der schloss bröllin e.V. gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung und Zossen zeigt Gesicht durchführt.
Fahrenwalde ist zudem Sitz des Angelverein Fahrenwalde e.V., des Sportverein „Blau-Weiß 58“ Fahrenwalde e.V. und dem Traktoren, Land- und Alttechnik e.V., der einmal im Jahr eine Trekkerschau veranstaltet.
Ein beliebter Treffpunkt, gerade in den Sommermonaten, ist für Einheimische und Gäste das Restaurant Heidemühle, idyllisch gelegen an einem kleinen See im Caselower Forst und einem gut erhaltenen Mühlrad. Das Kino Brüssow zeigt in regelmäßigen Abständen sehenswerte Kinofilme.

Jenny Galow

 
 
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