Fürsprecher

Das Projekt Region in Aktion - Kommunikation im ländlichen Raum wird von vielen Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft unterstützt. Nachstehend finden Sie diese in alphabetischer Reihenfolge mit einem Statement. Wir danken unseren Fürsprecherinnen und Fürsprechern für das entgegengebrachte Vertrauen.

 
 
 

Ich unterstütze gern das Projekt "Region in Aktion - Kommunikation in ländlichen Raum", weil Demokratie und ein gelingendes Leben auf ein Miteinander angewiesen sind.

Mathias Brodkorb
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

 
 
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... Wenn der Bürger als ernst zu nehmender Partner verstanden wird, kann die Berichterstattung von seinem Wissen, seinen Erfahrungen und seinen Erinnerungen profitieren. Die Lokalberichterstattung wird dadurch vielfältiger, intensiver, bürgernäher.

Für Lokalzeitungen und Rundfunkangebote stellt sich daher heute umso mehr die Frage, welche Rolle sie für sich erkennen: Wenn sich Lokaljournalisten in einem geschwächten Medienmarkt wie in Mecklenburg-Vorpommern als auch Gemeindearbeiter verstehen, die ihr Publikum umarmen, statt von der metaphorischen Kanzel zu predigen, und dort – auch in persona – Kommunikation fördern, wo längst nicht mehr miteinander gesprochen wird, gewinnen sie die Menschen für ihre Angebote zurück und geben nicht nur der kritischen Öffentlichkeit im ländlichen Raum, sondern auch sich selbst eine Zukunft.

Das Projekt „Region in Aktion“ stellt deshalb die Kommunikation im ländlichen Raum in den Mittelpunkt bei der Frage, wie Bürger ihr Zusammenleben gemeinsam gestalten können. Dies ist ein wichtiger Ansatzpunkt, der sozialen Isolation in ländlichen Regionen entgegenzuwirken und eine offenere und intensivere Verständigung zwischen den Bürgern, ihren Medien und politischen Vertretern zu fördern. Gelebte Demokratie braucht Kommunikation, deshalb ist das Projekt „Region in Aktion“ unterstützenswert.

Dr. Leif Kramp
Kommunikations- und Medienwissenschaftler

 
 
 

Vorpommern ist stigmatisiert als „rechter Rand der Republik“. Eine nette Alliteration, aber ein übles Klischee. Es tut der Mehrheit der Menschen hier Unrecht. Die meisten versuchen mit Anstand ihr Leben zu meistern, den oft misslichen Umständen trotzend. Dabei stoßen gutwillige Menschen häufig an politische, bürokratische und finanzielle Grenzen. Sie verlieren das Vertrauen in demokratische Institutionen. Ihnen gehen die Ideen und der Mut aus, etwas für die Gemeinschaft und so für sich selbst zu unternehmen. Mögen einige radikalisiert sein – letztlich warten sie alle auf eine helfende Hand.
Rechtsextremisten nutzen dieses Vakuum, um sich als vermeintliche „Kümmerer“ zu gerieren. Sie reißen auf Straßen und Plätzen, in Bürgerversammlungen und Elternbeiräten, in Firmen und Kommunalvertretungen, mit zweifelhaften Publikationen vermeintliche Deutungshoheit an sich, verbergen freilich ihre Gewaltbereitschaft, ihr völkisches, rassistisches und minderheitenfeindliches Menschenbild und Gesellschaftsziel tunlichst.
Gegen den Trend der Branche versucht der Nordkurier, dieses Vakuum nicht zuzulassen, als tägliche Heimatzeitung die regionale Verwurzelung nicht nur zu halten, sondern noch zu erweitern: Um noch lokaler die Sorgen und Nöte, aber auch die kleinen und größeren Erfolge der Menschen hier aufzugreifen, Stolz zu befördern und eine kräftige Stimme zu geben für legitime Interessen dieser Region.
Das Projekt „Region in Aktion“ der Amadeu Antonio Stiftung will nun als Ideengeber ein gesellschaftliches Umfeld fördern, das für alle Menschen lebenswert ist - ungeachtet ihres Status, ihrer Herkunft, ihres Alters. „Der politischen Einseitigkeit und der Frustration ein vielfältiges Miteinander entgegensetzen“, lautet ein Kernsatz des Projekts. Das Gegenteil also von Stigmatisierung. Das ist ein konstruktiver Ansatz. Den möchte die Kurierverlagsgruppe mit ganzer Kraft unterstützen.

Michael Seidel
Chefredakteur Schweriner Volkszeitung, ehemals Nordkurier

 
 
 

Wenn im Kommunikationszeitalter ländliche Regionen an Kommunikationsarmut leiden, hilft auch kein schneller Internet-Zugang. Die Menschen brauchen unmittelbare Kommunikationsformen, die den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation in den Dörfern fördern, die aber auch Verbindungen zwischen den Gemeinden und zwischen den Städten und dem ländlichen Raum ermöglichen. Die Amadeu Antonio Stiftung engagiert sich mit ihrem Projekt „Region in Aktion“ hierfür in Brandenburg und Vorpommern, nicht zuletzt um den zunehmenden Bestrebungen der Rechtsextremen, Kommunikationswege und –räume zu besetzen, eine demokratische (Kommunikations-) Kultur entgegenzusetzen. Ich freue mich über das konsequente Engagement der Stiftung in diesen Regionen. Die Arbeit der RAA Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Vorpommern-Greifswald wird hiervon ganz sicher profitieren können.

Christian Utpatel
Geschäftsführer der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V.

 
 
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