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Studien

Sozialraumanalyse und Befragungsergebnisse der Regionen Zossen und Fahrenwalde

Wie empfinden Bürgerinnen und Bürger das Leben in der jeweiligen Gemeinde? Was denken sie über die Informationsversorgung durch die lokalen Medien? Wie stehen sie zu Fremden in der Region? Wie empfinden sie die Möglichkeiten der sozialen Teilhabe in ihrer Region? Diesen Fragen gehen die Analysen nach und erarbeiten Handlungsansätze zur Förderung eines aktiven demokratischen Gemeinwesens.

Studie: Mit Kommunikation zivilgesellschaftliches Engagement stärken (PDF-Dokument, 488.6 KB)

Studie: Zwischen Engagement und Streit - Zivilgesellschaftliche Kommunikation in Zossen (PDF-Dokument, 885 KB)

Aufarbeitung des Forschungsstandes zur Zivilgesellschafts- und Engagementforschung im Fokus von Kommunikation, Netzwerken und Sozialkapital

Anika Neumann und Anna Richter vom Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung arbeiten in ihrem Artikel den aktuellen Forschungsstand der Zivilgesellschafts- und Engagementforschung im Fokus von Kommunikation, Netzwerken und Sozialkapital auf. Dabei wird versucht Möglichkeiten auszuloten, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ins Zentrum des Interesses zu stellen und bereits vorhandene Strukturen zu stärken und zu weiterem Engagament zu motivieren. "Dies erfordert, dass subjektive Deutungen, sowohl von Problemen als auch von Wünschen, kommuniziert werden können, da sie so erst verhandelbar werden."

Studie: Forschungsstand zur Zivilgesellschafts- und Engagementforschung

Braune Ökologen. Hintergründe und Strukturen am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns

Die Heinrich-Böll-Stiftung (und die HBS M-V) haben in Kooperation mit den Regionalzentren für demokratische Kultur in Trägerschaft der Evangelischen Akademie M-V sowie der Arbeitsstelle Politische Bildung der Universität Rostock die Studie "Braune Ökologen" herausgebracht. Nach zunhemender Beobachtung, dass völkisch-nationalistische und rechtsextremistische Ideologen "Grundstücke und Immobilien in Siedlungen und auch ganze Höfe und Ländereien erwerben – vorrangig in wirtschaftlich abgehängten Regionen und somit auch in Mecklenburg-Vorpommern", war das erklärte Ziel dieser Publikation Informationen zu dem Phänomen zu liefern und "den Austausch und die Vernetzung im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassimus" zu unterstützen. Dazu wurden Interviews mit Engagierten in der Region geführt um aufzuzeigen, welche Formen Widerstand annehmen kann. Die Publikation vermittelt "neben den regionalen Besonderheiten auch entsprechendes Grundlagenwissen über Geschichte und Ideologie."

Mit freundlicher Genehmigung der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

Download: Braune Ökologen (PDF-Dokument)

Not am Mann. Von Helden der Arbeit zur neuen Unterschicht?

Steffen Kröhnert und Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung widmen sich in Ihrer Studie den Ursachen und Folgen der Abwanderung junger Frauen aus den neuen Bundesländern. Ihre Ergebnisse beruhen auf Gesprächen mit den Menschen in zwei Durchschnittsorten, Ebersbach in Sachsen und Herzberg in Brandenburg.

Mit freundlicher Genehmigung des Berlin-Instituts.

Download: Not am Mann (PDF-Dokument)

Analyse der politischen Kultur Brandenburgs im Hinblick auf ihre demokratiestützende oder demokratieproblematische Wirkung

Das Gutachten von Prof. Dr. Hans-Gerd Jaschke (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin - HWR) analysiert die Ursachen für politische Entfremdung und politische Apathie in Brandenburg, die dortige Entwicklung des Rechtsextremismus und die Rolle der Regierung und der politischen Organisationen im Hinblick auf die dortige demokratische Kultur.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Download: Analyse der politischen Kultur Brandenburgs (PDF-Dokument, 500.1 KB)

 
 

Artikel

Reichsbewegung – Neue Gemeinschaft von Philosophen

Bei unserer Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg stolpern wir immer wieder über die Bewegung der Reichsdeutschen. Zoé Sona hat einen Artikel über sie geschrieben.

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So schon mal gar nicht

Ein Artikel aus dem Fluter-Themenheft "Geht’s noch? Thema Nazis" beschreibt, wie man in Anklam und Zossen mit Menschen umgeht, die Fremde hassen und Häuser anzünden.

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Gemeinsam Handeln

Mit der Handreichung „Gemeinsam handeln: Für Demokratie in unserem Gemeinwesen“ ist eine praktische und gut lesbare Publikation erschienen, die Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Neonazis im ländlichen Raum bietet.

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Die Boten der NPD

Auf den ersten Blick wirken die kostenlosen Wurfzeitungen der NPD mit Berichten über geschlossene Kinderspielplätze, sichere Schulwege und Tipps für Harz-4-Empfänger_innen wie harmlose Lokalzeitungen. Doch die sogenannten "Boten" haben zum Ziel, mittels lokaler Politik rechtsradikales Gedankengut zu vermitteln.

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Sushi aus dem See

In Brandenburger Kleinstädten begegnen sich Menschen, die einander fremd sind. Sie singen, bereiten Sushi zu, schnitzen Pfeile und werfen sich in Schale. Ein Buch dokumentiert ihr Experiment. Barbara Bollwahn hat es in der taz, die tageszeitung, rezensiert.

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