Engagementförderung - Demokratiestärkung - ländliche Entwicklung

Die Crew des Traumschüff auf einem Steg in Havelberg

© Dominik Brauch

 

Unbezahlbares unterstützen - Förderprogramme

Ohne Moos nix los, aber Engagement ist einfach unbezahlbar?

Es gibt viele Förderprogramme, man verliert manchmal den Überblick - wir haben mal angefangen und geschaut: Was bewegen Förderprogramme eigentlich vor Ort? Wie wird Engagement und Demokratiestärkung im ländlichen Raum gefördert? Hier gibt es Reportagen von vor Ort, Interviews mit Fördergebenden und Tipps, Tricks und Links zu hilfreichen Angeboten.

 
 

Neue Publikation

Das Cover der Broschüre "Gutes Gedeihen lassen" vom BBE zeigt die Crew der Traumschüff geG bei ihrem Tourauftakt vor ihrem Theaterschiff (PDF-Dokument, 14.5 MB)
 

Gutes Gedeihen lassen. Mit Fördermitteln demokratische Kultur und Engagement in ländlichen Räumen stärken (PDF-Dokument, 14.5 MB)

Eine große Zahl von Förderprogrammen kann bei der Realisierung von Projektvorhaben in ländlichen Räumen helfen. Neben unabdingbar guten Rahmenbedingungen durch die Geldgeber*innen sind es immer die Menschen vor Ort, die aus den Zuwendungen etwas Gemeinschaftsstiftendes machen. Die neu erschienene Broschüre  zeigt anhand verschiedenster Beispiele, wie Förderung an den Schnittstellen der Bereiche Engagementförderung, Demokratiestärkung und ländliche Entwicklung auch als Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders vor Ort wirken kann.

Das Heft können Sie kostenlos per Mail an susanne.hartl@b-b-e.de bestellen oder hier herunterladen.

 

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Zukunftsforum ländliche Entwicklung: BBE-Fachforum

Das Zukunftsforum ländliche Entwicklung des BMEL ist ein Muss während der Grünen Woche. Rund 1000 Fachleute kommen am 23./24.Januar 2019 zusammen und tauschen sich in 24 Fachforen aus. Eröffnet wird die Veranstaltung in diesem Jahr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier! Das BBE hat wie in den Vorjahren die Möglichkeit, ein eigenes Fachforum zu gestalten - wir nutzen es, um die Inhalte unserer Förderbroschüre weiterzudiskutieren:

 

Nr. 15: Unbezahlbares unterstützen – Förderung demokratischen Engagements in ländlichen Räumen

Lebensqualität und gesellschaftlicher Zusammenhalt werden wesentlich mitgeprägt vom Wirken der rund 31 Millionen Engagierten in Deutschland. Sie leisten vor Ort Unbezahlbares und bewegen viel – oft mit knappen Mitteln. Eine große Zahl von Förderprogrammen, ob aus Bundes- oder Landesprogrammen, von Stiftungen oder den Geldern in Kommune und Landkreisen kann bei der Realisierung der Projekte helfen. Doch dabei den Überblick zu behalten, die passende Finanzierung zu finden und dann auch den Weg von der Idee zum bewilligten Antrag erfolgreich zu beschreiten, kann eine herausfordernde Aufgabe sein.

Wie kann Unterstützung aussehen, für alle, die Projektarbeit im ländlichen Raum machen und sich dabei als demokratisch handelnde Akteur*innen verstehen? Denen das Engagement für und in ländlichen Regionen am Herzen liegt und die wissen, welchen Unterschied es machen kann?

In einem Podiumsgespräch diskutieren wir mit erfahrenen Projektträgern, Programmverantwortlichen und den Teilnehmenden, was notwendig ist, um Menschen vor Ort kurzfristig und bedarfsorientiert in ihrem Engagement zu unterstützen. Dabei stellen wir auch unsere neue Publikation vor.

 
 

Daniel Pichert

Ein Bleistift liegt mit einem Anspitzer auf einem Notizbuch
 

Den Förderdschungel erschließen

Unbezahlbares unterstützten! Viele Initiativen benötigen für ihr Engagement ab einem gewissen Punkt auch Geld. Oft bedeutete dies: Ein geeignetes Förderprogramm finden. Dieser Text von Daniel Pichert gibt einen Einblick in den Förderdschungel.

 

Interview Daniel Pichert

Portrait von Daniel Pichert
 

Vier Fragen zum Thema Förderung

Daniel Pichert ist ein erfahrener Coach und Trainer für den gemeinnützigen Bereich. In seinen Trainings sind auch Fundraising und Projektmanagement zentrale Themen. Wir haben ihm einige Fragen zum Thema Förderung gestellt.

 
 

Reportage

Die Crew des Traumschüff auf einem Steg in Havelberg
 

Das Traumschüff und seine Crowd

Mit dem „Traumschüff“ haben ein paar junge Leute ihre Idee von einem schwimmenden Theater umgesetzt und damit Menschen zwischen Berlin und Havelberg gezeigt, dass Träume wahr werden können. Crowdfunding war für die Crew eine passende Möglichkeit, ihr Projekt zu finanzieren. Seither wächst ihre „Crowd", im echten Leben wie im Internet.

 

Reportage

Martin Gehl am Steuer des Bürgerbus von Homberg (Efze)
 

Ein Bus, der verbindet

Seit zwei Jahren rollt ein Bürgerbus durch Homberg (Efze). Darauf ist die vom demografischen Wandel besonders betroffene Kleinstadt mit Hilfe des Programms „Land mit Zukunft“ der hessischen Landesstiftung und der Herbert Quandt-Stiftung gekommen. Nun hat das Land Hessen die Idee aufgegriffen und ein Bürgerbus-Programm aufgelegt.

 
 

Reportage

EIne Gruppe aus Kindern und Erwachsenen wandert durch den Thüringer Wald auf dem Entdeckerpfad Saalleiten auf eine Hütte zu, im Vordergrund sind einige Bäume mit Absperrband umwickelt.
 

Vernetzt denken

Eine Bürgerinitiative möchte einen vergessenen Naturlehrpfad aufleben lassen und das Saaletal als Wanderregion etablieren. Gefördert wird das Projekt von dem PARTHNER-Projekt des Heimatbundes Thüringen, der regionalen LEADER-Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt und der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises. Ist das nicht ein bisschen viel?

 

Interview Ines Kinsky

Ines Kinsky (Mitte) vom LEADER-Regionalmanagement Saalfeld-Rudolstadt und Sprecherin der BAG LAG im Stuhlkreis bei einem Workshop des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
 

Fünf Fragen LEADER

LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es den Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten und die Region gemeinsam weiterzuentwickeln. Im Rahmen einer Entwicklungsstrategie können Projekte gefördert werden. Wir sprachen mit Ines Kinsky, Sprecherin der deutschen LEADER-Regionen.

 
 

Reportage

Workshoptisch mit Getränken und Stiften
 

Langstrecke für die Demokratie

In Mecklenburg ist Oliver Hohn für Vereine und Initiativen ein wichtiger Ratgeber, sorgt aber auch mal für den nötigen Tritt in den Hintern. Ein Porträt.

 

Reportage

Das Integrationsteam vom Haus der Generationen in Everswinkel beim Gruppenbild
 

Alle unter einem Dach

Das „Haus der Generationen“ in der 9.500-Seelen-Gemeinde Everswinkel ist ein Vorzeigemodell für bürgerschaftliches Engagement und gelungene Integration.

 
 

Reportage

Tobias Burdukat vor der alten Spitzenfabrik, dem Gelände des von ihm aufgebauten "Dorf der Jugend"
 

Grimmas Villa Kunterbunt

Als Tobias Burdukat ein Jugendlicher war, musste er für gute Musik und keinen Stress mit Nazis viele Kilometer weit fahren. Seit 2012 leitet der "Neulandgewinner" das „Dorf der Jugend“ in Grimma, einen Ort, den die Jugendlichen selbst gestalten sollen.

 

Interview Hirsch/Leppert

Eine Gruppe Pappfiguren mit dem Logo "Neulandgewinner" im Vordergrund
 

Drei Fragen: Neulandgewinner

Das Programm „Neulandgewinner. Zukunft gewinnen vor Ort“ unterstützt engagierte Menschen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir sprachen mit den Programmverantwortlichen.

 
 

Reportage

Eine Gruppe Menschen spielt bei den Europaspielen in Waldkappel ein Ballspiel auf einer großen Plastikplane
 

Zusammenwachsen in Waldkappel

Seit fast 50 Jahren pflegt Waldkappel seine Städtepartnerschaften. Im jährlichen Wechsel trifft man sich im bretonischen Carhaix, im südholländischen Hazerswourde oder eben in der hessischen Heimat. Europathemen stehen bei den Treffen im Fokus, deshalb ist das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ wie dafür gemacht.

 

Interview Jochen Butt-Pośnik

Portrait von Jochen Butt-Posnik
 

Drei Fragen zu Europaförderung

Die Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« informiert kommunale Gebietskörperschaften, Vereine und Verbände sowie engagierte Bürger*innen über das Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger«. Wir sprachen mit dem Leiter der Kontaktstelle Deutschland, Jochen Butt-Pośnik.

 
 

Reportage

Das Ortseingangsschild von Dersum vor einem Waldhintergrund
 

Dersum muss cool sein

Weil sie die Veränderung gestalten, ihr nicht nur ausgeliefert sein wollen, hat der Dersumer „Bürgerrat“ eine Impulsmoderation in den Ort geholt. Seit Jahren sinkt die Attraktivität des niedersächsischen Ortes im Vergleich zu den Nachbargemeinden - das soll jetzt endlich aufhören.

 

Reportage

Nadja Körner, Anna Bley und Laura Kleb vom AWO Landesverband Thüringen stehen nebeneinander vor Workshopergebnis-Plakaten
 

Für ein gutes Miteinander

Anna Bley nimmt am Projekt „ZukunftsChancen“ im AWO Landesverband Thüringen teil. Es wird vom Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert und bildet Menschen weiter, die sich in Verbänden gegen Rechtsextremismus und menschenfeindliche Einstellungen einsetzen.

 
 

Interview Dr. Sunniva Engelbrecht

Dr. Sunniva Engelbrecht von Startsocial im Portrait
 

Drei Fragen: startsocial

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ unterstützt startsocial regelmäßig hundert soziale Initiativen durch viermonatige Beratungsstipendien. Wir sprachen mit Dr. Sunniva Engelbrecht, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von startsocial e.V.

 

Interview Felicitas Heger

Portraitbild von Felicitas Heger
 

Drei Fragen: Transparenz

Der Deutschen Spendenrat e.V. bietet das Projekt „Transparenz-leicht-gemacht“ an. Es hilft praxisnah bei der Erstellung, Umsetzung und Einhaltung von seriösen Strukturen und aussagekräftigen Finanzdaten mit Workshops, Webinaren und kostenlosen Einzelberatungen. Wir sprachen mit der Projektleiterin Felicitas Heger.

 
 
Das Bild ist ausgefüllt mit einem Haufen Centmünzen
 

Alle in der Broschüre "Gutes Gedeihen lassen" vorgestellten Fördersteckbriefe auf einen Blick.

 
 

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Logos des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der Amadeu Antonio Stiftung (AAS)
 
 

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